Gepriesen sei wieder einmal mein Freund, der Rhabarber. Anhand der bisher angelegten Vorräte in Sachen Rhabarbersüß sollte man meinen, wir kämen gut über's Jahr, wenn die Saison denn vorbei ist. Leider ist das eine unrealistische Einschätzung, da irgendjemand in diesem Hause fingerdick Marmelade auf ihrseine Frischkäsebrote bettet und dann noch mit dem Eßlöffel eine großzügige Runde durch das Einmachglas dreht. Um sich einen frischen Eßlöffel zu holen. Und nochmal nachzuschieben.
Kurz gesagt, mehr Marmelade muß her und eigentlich auch noch Rhabarbersirup und Kompott und Kuchen mit Baiserhäubchen und Quarkteigteilchen mit Marzipan-Rhabarberfülllung und so vieles mehr.
Schluß jetzt, heute läßt sich zumindest schon eine neue Marmeladenkreation vorführen, es handelt sich um die Variante "Rhabarber-Banane-Himbeer-Chai". Oha! Und nach der Vorrede kommt trotzdem Miss Himbeere auf die Titelseite. Voilà.
375g Himbeeren
(es waren 3 Pakete à 125g, so kommt diese krumme Zahl zustande)
(es waren 3 Pakete à 125g, so kommt diese krumme Zahl zustande)
1,5 Kilo Rhabarber (Bruttogewicht)
ca. 5 reife Bananen
2 Päckchen Gelierzucker 2:1
2 Zimtstangen, 2-3 Anissterne, 6-7 Kardamomkapseln, 2-3 Nelken (ganz)
1/2 Vanilleschote
ein bißchen Apfelsaft (100%)
ein bißchen Apfelsaft (100%)
Die Himbeeren mit einem Schwupps (naturtrübem) Apfelsaft in einem kleinen Topf musig kochen und durch ein Sieb in den Marmeladenkochopf befördern. Dabei abwiegen, was an Nettogewicht von ihnen noch übrigbleibt, hier waren das 320g.
Den Rhabarber entfasern und die schäbigen Enden abschneiden, danach stückeln und zu den Himbeeren geben.
Um auf 2kg Frucht zu kommen, nun mit den reifen Bananen auffüllen.
Vanilleschote in der Länge halbieren, Mark herauskratzen und zu den Früchten geben, ebenso die 2 Zimtstangen (die aber im Ursprungszustand).
Alles zusammen unter Rühren sprudelnd aufkochen lassen und dann noch 3 Minuten weiter rühren und sprudeln. Dabei darauf achten, das Gewürzsäckchen mit dem Kochlöffel nicht allzu grob zu behandeln.
Nun die Zimtstangen und das Gewürzsäckchen entfernen und sorgfältig die Zutaten mit dem Pürierstab zu einer samtigen Endmasse verarbeiten. In ausgekochte Gläser füllen, Deckel drauf, 5-10 Minuten auf dem Kopf stehend ruhen lassen, dann wieder "richtigrum" drehen und erkalten lassen.
Zudem gab es einen feinen Nudelsalat - an einem anderen Tag, denn da war schon wieder Knoblauch drin und ich hätte die gute Marmelade geschmacksverfälscht zu mir genommen, das darf ja nicht.
Die Idee entstand, weil die Kinder ein um's andere Mal Nudeln zum Mittagessen wollen und ich ihrer wahrhaft überdrüssig bin - also der Nudeln. Es bedarf folglich veränderter Darreichungsformen.
In einer Salatschüssel ein Dressing aus 6EL Olivenöl, 2,5 EL Balsamicoreduktion, Meersalz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle sowie 2 kleinen Knoblauchzehen angerührt. Ein Klecks Honig schadet der Nummer auch nicht.
unter das Dressing gemischt und ein paar Minuten durchziehen lassen, dann ein - zwei Handvoll frischgekochte heiße Nudeln (Fusili, Farfalle o.ä.) untermengen, 10 Blätter frischen Basilikum kleinhacken und darüber verteilen - das war es schon. Hat super geschmeckt. Den Mozarrella kann man natürlich weglassen oder durch etwas Veganes ersetzen (Vielleicht entsprechende Tofu-Müffchen? Über Nacht in der Sauce eingelegt?), dann geht der Salat für alle Ernährungsformen.
Dieser Beitrag wandert selbstredend am Montag wieder zu Frau Glücksmomente und ihrer famosen Rezeptekollektion.
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Zudem gab es einen feinen Nudelsalat - an einem anderen Tag, denn da war schon wieder Knoblauch drin und ich hätte die gute Marmelade geschmacksverfälscht zu mir genommen, das darf ja nicht.
Die Idee entstand, weil die Kinder ein um's andere Mal Nudeln zum Mittagessen wollen und ich ihrer wahrhaft überdrüssig bin - also der Nudeln. Es bedarf folglich veränderter Darreichungsformen.
In einer Salatschüssel ein Dressing aus 6EL Olivenöl, 2,5 EL Balsamicoreduktion, Meersalz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle sowie 2 kleinen Knoblauchzehen angerührt. Ein Klecks Honig schadet der Nummer auch nicht.
1 Packung Mini-Mozzarella
ca. 10-12 Dattelcherrytomaten (halbiert)
10cm Stück Salatgurke (gestiftelt)
10cm Zuchini (roh, gestiftelt)
2 Frühlingszwiebeln (in dünnen Ringelchen)
2 EL Salatkerne - Mix
2 EL Salatkerne - Mix
unter das Dressing gemischt und ein paar Minuten durchziehen lassen, dann ein - zwei Handvoll frischgekochte heiße Nudeln (Fusili, Farfalle o.ä.) untermengen, 10 Blätter frischen Basilikum kleinhacken und darüber verteilen - das war es schon. Hat super geschmeckt. Den Mozarrella kann man natürlich weglassen oder durch etwas Veganes ersetzen (Vielleicht entsprechende Tofu-Müffchen? Über Nacht in der Sauce eingelegt?), dann geht der Salat für alle Ernährungsformen.
(Nouvelle Cuisine, dekorativ und übersichtlich)
(Prollvariante, deutlich sättigender)
Dieser Beitrag wandert selbstredend am Montag wieder zu Frau Glücksmomente und ihrer famosen Rezeptekollektion.
Jeden Samstag sammelt Katja wunderbare Aufnahmen von Himmelskonstellationen, sehr viele Bilder zum Schwelgen haben sich hier schon eingefunden und endlich gelingt es mir auch, noch einmal mitzumachen. Der Ruhrgebietshimmel zeigt sich grau in grau, das nimmt man resigniert zur Kenntnis, aber der Himmel über Ruppichteroth war letztes Wochenende so beindruckend, dass ich entzückt zur Kameratasche stürzte, um diesen Moment zwecks Bannung nicht zu verpassen.
Beste Grüße von Nina. Habt es schön und genießt entspannte und fröhliche Pfingsttage.
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